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Die Gemeine Esche

Die Gemeine Esche ist ein sommergrüner Baum, der bis zu 40 Metern hoch werden kann und gehört damit zu den höchsten einheimischen Laubbäumen.
Sie kann 200 Jahre alt werden und einen Stammdurchmesser von 1,7 Meter erreichen. Die Rinde ist an jüngeren Bäumen glatt, später wird sie zunehmend längs gefurcht. Sie ist graubraun. Die Gemeine Esche gehört zu den Gehölzarten, die sehr spät austreiben ( Ende Mai), während andere Bäume bereits ihre volle Belaubung entwickelt haben. Wegen ihres dichten Wurzelfilzes vermag die Esche, ähnlich der Schwarzerle, an Fließgewässern die Ufer zu stabilisieren. Außerdem ist sie ein bewährter Alleebaum.
Bei den Germanen war die Esche ein heiliger Baum, den sie Gott Donar geweiht hatten. In den Sagen der Edda ist die Weltenesche Yggdrasil die heilige Esche, die den Bau der Welt und diese selbst darstellt. Sie ist dort als der größte und herrlichste aller Bäume gedacht, unter dem sich täglich die Götter versammelten, um Gericht zu halten. Aus einer Esche, so erzählt die Sage, sei bei der Menschwerdung der Mann hervorgegangen.
Das Holz der gemeinen Esche ist gut zu bearbeiten und wird als Furnier für Schlafzimmer und Küchen geschätzt. Da es sehr elastisch ist, wird es auch bevorzugt für Sportgeräte, Jalousien und Leitersprossen verwendet.

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